Seychellen "Inselhopping" - Teil 2

Main Blog image: 

Die Inseln Mahé und Cerf Island haben wir hinter uns gelassen. Vom Flughafen in Mahé geht es jetzt mit dem kleinen Flieger von Air Seychelles weiter nach Praslin.

Praslin ist nach Mahé die zweitgrößte Insel der Seychellen. Hier könnt Ihr die "Coco de Mer" bewundern. Die Frucht der Seychellenpalme gilt mit ca. 50cm als weltweit größte Kokosnussart, die nur auf Praslin wächst. Besucht den Nationalpark Vallée de Mai", der seit 1983 zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Aufgrund seiner einmaligen Natur wird er auch als "Garten Eden" bezeichnet.

New Emerald Cove
>>TripAdvisor and >>booking.com
Wir haben uns für das Hotel New Emerald Cove entschieden, da es bekannt für seine tollen Schnorchelmöglichkeiten ist. Die Anreise war bereits traumhaft. Da zum Hotel keine Straßen führen, hat uns der Taxifahrer bis zum Hafenanleger "Pier Cat Coco" gebracht. Hier wartete bereits das hoteleigene Boot und hat uns zum Hotel gefahren. Da wir die einzigen Gäste waren, die mit dem kleinen Flugzeug angekommen sind, hatten wir sogar eine private Überfahrt im Boot – was für ein unglaublicher Start!

Am Hotel angekommen wurden wir herzlich empfangen und konnten gleich unser Zimmer mit Veranda beziehen. Die Zimmer sind im Kolonialstil eingerichtet und sind zur Veranda komplett öffenbar. Dies ist einerseits sehr schön, da sich Innen- und Außenraum verbinden und sich das Leben bei dem sonnigen Wetter grundsätzlich draußen abspielt. Andererseits schaffen es die kleinen Gekkos so natürlich einfach ins Zimmer zu kommen, da die Lamellen auch im geschlossenen Zustand nicht komplett abschließen. In der Nacht schlüpft man dann aber unters Moskitonetz, und kann seelenruhig schlafen.

Das New Emerald Cove verfügt über einen Privatstrand und die Anzahl der Gäste verteilt sich gut. Wir hatten stets den Eindruck als wären wir alleine auf der Anlage. Das Hausriff hat uns gut gefallen und so haben wir die meisten Tage auch nur im Wasser verbracht. Zahlreiche bunte Fische und kleine Riffhaie haben uns nach nur wenigen Metern im Wasser begrüßt. Eine schöne Unterkunft zum Relaxen und Schnorcheln.

Am Abend bietet das Hotel ein Buffet für alle Gäste an. Wir waren am ersten Abend überrascht, dass das Hotel dann doch ausgebucht war. Dies hatte man tagsüber nicht gemerkt. Die abgeschiedene Lage führt dann dazu, dass alle Gäste am Abend zusammenkommen. Es besteht zwar die Möglichkeit mit dem Boot zurück zum Anleger zu fahren und von dort mit dem Taxi weiter zu einem Restaurant zufahren, jedoch haben dies die wenigsten gemacht.
Die Qualität des Essen war in Ordnung, aber aus meiner Sicht gibt es noch Luft nach oben. Es gab zumeist eine gute Auswahl an kreolischer Küche. Das Personal direkt am Buffet war leider nicht so herzlich wie die netten Damen und Herren vom Empfang und sonstigen Personal. Dies sind aber auch die einzigen Abstriche.

La Digue

Aufgrund der Nähe zu der Nachbarinsel La Digue, bietet das New Emerald Cove wöchentliche Überfahrten an. Dies ist absolut empfehlenswert! Die Überfahrt dauert etwa 30 Minuten und ist in der Nebensaison sogar kostenlos.

La Digue ist ein absolutes Highlight. Die autofreie Insel ersprüht ihren ganz eigenen Charme und die Menschen strotzen nur so vor Lebensfreude und Gastfreundschaft.  Mietet euch für kleines Geld gleich zu Beginn ein Fahrrad und erkundet die Insel nach Lust und Laune. Wundert euch nicht: Ihr erhaltet keine Fahrradschloss, da hier jeder jeden kennt und die Fahrräder nicht geklaut werden.

Ein absolutes Muss sind die beiden Postkartenstrände "Anse Source d´Argent" im Westen der Insel und "Pointe Grand Anse" im Osten. Am Beach Anse Source d´Argent findet Ihr die für die Seychellen bekannten Felsformationen und die Natur ist so wunderschön, dass man aus dem Staunen nicht mehr herauskommt. Holt euch auf dem Weg eine frische Kokosnuss und genießt diese direkt am Strand. Das Wasser ist hier bedächtig ruhig und einfach nur wunderschön.

Zum Beach Pointe Grand Anse geht es weiter durch den Nationalpark, vorbei an Schildkröten, Vanille-Plantagen und durch den Urwald. Vergesst bloß nicht die Sonnenbrille: Der weiße Sand und das tükisfarbene Wasser blenden so stark, dass man ohne Brille aufgeschmissen ist. Hier ist das Meer deutlich rauher und nur vereinzelte Surfer wagen sich raus aufs Wasser. Beachtet aber bitte die Badeverbote, da die Strömung hier sehr stark ist! 

Zurück am Hafen hatten wir Glück und konnten zusehen wie die Fischer den Fang des Tages präsentierten.

Wir wären gerne länger geblieben, doch auf der schönste Urlaub geht irgendwann zu Ende. Eins ist aber sicher: Wir kommen wieder.

Philip

kommentare (0)
Instagram

Neuen Kommentar schreiben

Plain text

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
CAPTCHA
Diese Frage hat den Zweck zu testen , ob Sie ein menschlicher Benutzer sind und um automatisierten Spam vorzubeugen.
8 + 10 =
Solve this simple math problem and enter the result. E.g. for 1+3, enter 4.